Erfolgreiche Partnerschaft mit „Mobility Friends“ in Barcelos, Portugal.
Vom 11. bis 14. Februar fand die lang geplante Reise zu unserem neuen Partner „Mobility Friends“ in Barcelos, Portugal, statt. Diese Einrichtung bietet Berufsschülern und Lehrkräften aus Thüringen vielfältige Möglichkeiten, darunter Praktikumsplätze, Schulungen und Job-Shadowing-Programme.
Ein besonderer Vorteil ist der Campus mit angeschlossener Unterkunft, sodass die Teilnehmer direkt vor Ort wohnen können. Die Betreuung ist umfassend organisiert und umfasst auch den Transfer vom und zum Flughafen Porto. Der praktische Lerneinsatz erfolgt in Barcelos, Braga sowie der umliegenden Region und deckt nahezu alle Berufsfelder ab.
Durch diese erfolgreiche Partnerschaft eröffnen sich neue Perspektiven für den internationalen Austausch sowie die berufliche Weiterentwicklung unserer Schüler und Lehrkräfte.
Lernmobilitätim Berufsfeld Steinmetz vom 12. Januar bis zum 22. Februar 2025.
Erasmus+ Mobilität: Ein Sprungbrett für berufliche und persönliche Erfolge.
Wer darüber nachdenkt, seine Ausbildung auf internationaler Ebene zu erweitern, ist bei ERASMUS+ genau richtig. Das Erasmus+ Programm bietet eine einzigartige Gelegenheit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln, die nicht nur die beruflichen Fähigkeiten, sondern auch die persönliche Entwicklung auf das nächste Level heben können.
Neue Arbeitsmethoden und erweiterte Fähigkeiten.
Leif Mangold, Auszubildender im Berufsfeld Steinmetz, hat die Chance genutzt, im Rahmen des Erasmus+ Programms vom 12. Januar bis zum 22. Februar 2025 an einer Lernmobilität teilzunehmen. Er wurde dabei von der Thüringer Agentur für europäische Programme (ThAEP) und der Handwerkskammer Südthüringen bei der Planung und Durchführung aktiv unterstützt.
Im italienischen Nanto konnte er bei Grassi Pietre S.r.l., einem führenden Unternehmen in der Steinverarbeitung, praktische Erfahrungen sammeln. Dabei übernahm er Aufgaben wie das Erstellen von Skulpturen, das Bearbeiten von Steinplatten und das Verkleben von Verkleidungselementen. Durch diese Tätigkeiten erlernte er nicht nur den Umgang mit speziellen Werkzeugen wie Winkelschleifern und pneumatischem Hammer, sondern verfeinerte auch seine Technik bei der Bearbeitung empfindlicher Skulpturenteile.
International arbeiten – interkulturell lernen.
Doch Erasmus+ bietet viel mehr als nur fachliche Weiterbildung. Die Möglichkeit, in einem internationalen Umfeld zu arbeiten, fördert nicht nur die beruflichen Qualifikationen, sondern stärkt auch die interkulturellen Kompetenzen, was in einem zunehmend globalisierten Arbeitsmarkt ein großer Vorteil ist. Leif konnte während seiner Mobilität seine Sprachkenntnisse in Englisch und Italienisch erweitern und gleichzeitig ein besseres Verständnis für kulturelle Unterschiede entwickeln. Der tägliche Austausch mit Kollegen aus verschiedenen Ländern schärfte sein Bewusstsein für unterschiedliche Arbeitsweisen und wird ihm dabei helfen, sich in einem internationalisierten Arbeitsmarkt besser zurechtzufinden und dort seine Chancen zu erkennen und zu ergreifen.
Berufliche Perspektiven und persönliche Weiterentwicklung.
Die Erfahrungen, die Leif während seiner Mobilität sammeln konnte, gingen über das Handwerkliche hinaus. Er lernte, eigenverantwortlich zu arbeiten und mit Herausforderungen flexibel umzugehen – soft skills, die in jeder Branche von großem Wert sind. Darüber hinaus konnte er sich mit internationalen Qualitäts- und Sicherheitsstandards vertraut machen, was die berufliche Kompetenz und Marktchancen stärkt.
Warum auch du von Erasmus+ profitieren solltest.
Erasmus+ ist mehr als nur ein Praktikum im Ausland – es ist eine Investition in deine Zukunft. Du sammelst wertvolle praktische Erfahrungen, die dir nicht nur bei deinem nächsten Job helfen, sondern auch dein Selbstvertrauen und deine Eigenständigkeit stärken. Du kannst neue Arbeitsmethoden kennenlernen, deine sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten ausbauen und internationale Netzwerke knüpfen.
Also, warum nicht die Chance nutzen, dich selbst und deine beruflichen Perspektiven weiterzuentwickeln? Deine Zukunft beginnt mit einer einzigen Entscheidung – werde Teil des Erasmus+ Programms und erlebe, wie es deine Karriere und dein Leben bereichern kann!
Winter 2024
Gespräche im Brauhaus zum Löwen: Nächste Schritte für dasErasmus+ Mobilitätsprojekt Mobit(h)ür.
Am12. Dezemberfanden in Mühlhausen, im traditionsreichenBrauhaus zum Löwen, intensive Gespräche über die nächsten Schritte im Rahmen desErasmus+ Mobilitätsprojekts Mobit(h)ürstatt. Die Gespräche markierten einenbedeutenden Meilensteinauf dem Weg zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts, das sich der Förderung der beruflichen Entwicklung von Auszubildenden in den Bereichen Hotel und Gastronomie widmet. Ziel des Projekts ist es, jungen Talenten praxisorientierte internationale Erfahrungen zu ermöglichen, ihre beruflichen Kompetenzen zu stärken und interkulturelle Fähigkeiten zu fördern.
Neben der strategischen Planung wurde auch über die Bedeutung vonQualitätsstandards, denAustausch bewährter Verfahrenund dieErweiterung des Partnernetzwerksdiskutiert. Besondere Aufmerksamkeit galt der Organisation von Praktika und Job-Shadowing-Programmen, die den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt bieten und sie optimal auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten sollen.
DasBrauhaus zum Löwenbot eine einladende Atmosphäre, die den kreativen Austausch und die produktive Zusammenarbeit unter den Projektpartnern förderte. Am Ende des Tages wurden konkrete Maßnahmenpläne für die nächsten Monate verabschiedet, um sicherzustellen, dass das Projekt weiterhin seine Ziele erreicht und nachhaltig zur Förderung der beruflichen Bildung beiträgt.
Das Erasmus+ MobilitätsprojektMobit(h)ürbleibt damit ein Leuchtturmprojekt, das jungen Menschen innovative Möglichkeiten eröffnet und gleichzeitig die internationale Zusammenarbeit im Bildungssektor stärkt.
Von links Herr Reuter, Frau Hrytsyshyn, Frau Skliarchuk, Herr Fonger.
Praktikum von ukrainischen Berufsschülerinnen im Südharzklinikum ab 09.12.2024 für 65 Tage
Ab dem 9. Dezember 2024 absolvieren ukrainische Berufsschülerinnen im Bereich Pflege ein 65-tägiges Praktikum im Südharzklinikum. Ziel dieses Praktikums ist es, den Schülerinnen die Möglichkeit zu geben, ihre im Unterricht erworbenen theoretischen Kenntnisse durch praktische Erfahrungen zu ergänzen und zu vertiefen.
Unter der Anleitung erfahrener Fachkräfte arbeiten die Praktikantinnen eng mit dem medizinischen und pflegerischen Personal des Klinikums zusammen. Dabei übernehmen sie unterstützende Aufgaben in der Patientenbetreuung und gewinnen Einblicke in die Organisation und Abläufe eines modernen Krankenhauses.
Während ihres Praktikums lernen die Schülerinnen nicht nur die pflegerischen Techniken und Standards des deutschen Gesundheitssystems kennen, sondern erweitern auch ihre interkulturellen Kompetenzen durch die Zusammenarbeit mit deutschen Kolleginnen und Kollegen. Diese Erfahrungen sind besonders wertvoll, da sie nicht nur die fachliche, sondern auch die persönliche Weiterentwicklung fördern.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vertiefung ihrer Sprachkenntnisse. Die tägliche Arbeit mit Patienten und Kolleginnen ermöglicht es den Schülerinnen, ihre Kommunikationsfähigkeiten praxisnah zu verbessern und so besser auf die Herausforderungen des Berufsalltags vorbereitet zu sein.
Das Praktikum im Südharzklinikum bietet den jungen Pflegekräften eine einmalige Gelegenheit, ihre beruflichen Fähigkeiten zu erweitern, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich optimal auf ihre zukünftige Laufbahn im Pflegebereich vorzubereiten.
Herbst 2024
Kick-Off-Meeting vom 19. bis 20. November 2024 zum Projekt MO-LAB II: Ein gelungener Auftakt für die Landwirtschaft der Zukunft
Am 19. und 20. November 2024 fand das Kick-Off-Meeting des Projekts „Moderne Landwirtschaft und zukunftsorientierte Ausbildung – digitale Transformation in der Landwirtschaftsberufsausbildung QUO VADIS“ (MO-LAB II) im Europäischen Informationszentrum (EIZ) der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt statt. Die hybride Veranstaltung, bei der der italienische Partner ASSO virtuell zugeschaltet war, wurde von der Thüringer Agentur für Europäische Programme e. V. als Lead Partner organisiert.
Die Tagung zeichnete sich durch eine konstruktive Atmosphäre und einen intensiven Erfahrungsaustausch aus. Fachvorträge und Diskussionsphasen wechselten sich ab und führten zu einer umfassenden Ergebniszusammenfassung. Im Zuge dessen wurden zentrale Schlussfolgerungen gezogen, inhaltliche Planungen konkretisiert und Termine für die nächsten Abstimmungen festgelegt.
Die Teilnehmer wurden von Frau Hrytsyshyn herzlich begrüßt, die in ihrer Ansprache die Bedeutung und Notwendigkeit des Projekts aus der Perspektive der Landwirtschaftsbranche betonte. Sie verwies zudem darauf, dass das Erasmus+-Projekt MO-LAB II eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Vorgängerprojekts MO-LAB I darstellt.
Im Anschluss hieß Herr Spieß, der Hausherr des EIZ der Thüringer Staatskanzlei, die Gäste willkommen. Er äußerte seine Freude darüber, dass die Kick-Off-Veranstaltung mit den europäischen Partnern in diesen repräsentativen Räumlichkeiten stattfinden konnte.
Egon Primas, langjähriger Ausschussvorsitzender für Landwirtschaft des Thüringer Landtags, stellte das Projekt in den Kontext der thüringischen Landwirtschaftsbranche. Er betonte die Bedeutung dieses Bildungsprojekts, das eine praxisorientierte und zukunftsgerichtete Ausbildung für die Branche sicherstellen soll.
Frau Hrytsyshyn vertiefte im weiteren Verlauf die Projektziele des MO-LAB II (Projekt-Nr.: 2024-1-DE02-KA220-VET-000247097), das im Rahmen des Programms Erasmus+ von der Thüringer Agentur für Europäische Programme e. V. gefördert wird. Sie hob hervor, dass die Ausbildung von Fachkräften den Anforderungen der modernen Praxis gerecht werden und die Lernenden auf die Transformation des Arbeitsmarkts hin zur „Landwirtschaft 4.0“ vorbereiten muss. Ein zentrales Ziel des Projekts sei es, junge Menschen für Berufe in der Landwirtschaft zu begeistern, sie langfristig für die Branche zu gewinnen und in diesen Berufen zu halten.
Mit diesem erfolgreichen Auftakt wurde der Grundstein für eine intensive Zusammenarbeit und die Verwirklichung der Projektziele gelegt. Das MO-LAB II-Projekt verspricht, einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Berufsbildung zu leisten und die Branche zukunftsfähig zu machen.
Seniorenwerk Nordhausen Juli – August 2024
Praktikum der ukrainischen Berufsschülerinnen im Bereich Pflege
Im Sommer 2024 absolvieren ukrainische Berufsschülerinnen im Bereich Pflege ihr Praktikum im Seniorenwerk Nordhausen. Im Zeitraum von Juli bis August 2024 haben die Auszubildenden die Gelegenheit, wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln und ihre im Unterricht erworbenen Kenntnisse direkt in der Praxis anzuwenden.
Unter Anleitung erfahrener Fachkräfte arbeiten die Schülerinnen eng mit dem Pflegepersonal zusammen und unterstützen die tägliche Betreuung der Bewohner. Dabei lernen sie nicht nur pflegerische Techniken und Abläufe nach deutschen Standards kennen, sondern verbessern auch ihre interkulturellen Kompetenzen durch den Austausch mit deutschen Kolleginnen und Kollegen.
Besonders hervorzuheb en ist, dass die Praktikantinnen durch die praktische Arbeit ihre Sprachkenntnisse weiter vertiefen und wichtige Erfahrungen im Umgang mit den Herausforderungen des Pflegealltags gewinnen. Die Arbeit im Seniorenwerk bietet ihnen die Möglichkeit, ihre beruflichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und sich optimal auf ihre zukünftige Laufbahn im Pflegebereich vorzubereiten.
Nach Abschluss des Praktikums erhalten die Berufsschülerinnen ein offizielles Praktikumszertifikat, das sowohl in Deutschland als auch in der Ukraine anerkannt wird und einen wichtigen Schritt in ihrer beruflichen Qualifizierung darstellt.
Seniorenwerk: ukrainische Praktikantinnen mit den Leiterinnen des Praktikums
Griechenland 06. – 27. April 2024
Praktika – Pflege und Physiotherapie
Im April 2024 starteten zwei Teams von Auszubildenden des Bildungswerks für Gesundheitsberufe e.V. Erfurt ihre Praktika auf der wunderschönen Insel Kreta, Griechenland. Ein Team konzentrierte sich auf die Pflege, das andere auf die Physiotherapie.
Pflegepraktikum:
Die Auszubildenden erhielten in griechischen Pflegeeinrichtungen wertvolle Einblicke in pflegerische Maßnahmen, Prophylaxen und medizinische Behandlungen unter Anleitung erfahrener Fachkräfte. Sie arbeiteten Seite an Seite mit den griechischen Pflegekräften und lernten dabei, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Pflege in Griechenland und Deutschland zu erkennen. Diese interkulturellen Erfahrungen erweiterten ihren Blick auf pflegerische Ansätze und halfen ihnen, ihre pflegerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Ein digitales Praktikumstagebuch unterstützte die systematische Reflexion ihrer Eindrücke und Erlebnisse.
Physiotherapiepraktikum:
Zeitgleich absolvierten die Physiotherapie-Auszubildenden ihr Praktikum in Physiotherapiepraxen auf Kreta. Sie gewannen tiefe Einblicke in physiotherapeutische Behandlungsmaßnahmen, Rehabilitationstechniken und präventive Ansätze. Der Vergleich zwischen den Behandlungsansätzen in Griechenland und Deutschland bot ihnen neue Perspektiven und trug zur Erweiterung ihrer beruflichen Fähigkeiten bei. Auch hier wurde ein digitales Praktikumstagebuch genutzt, um Fortschritte und Erkenntnisse zu dokumentieren.
Gemeinsame Erfahrungen:
Beide Teams profitierten von den praxisnahen Erfahrungen in Griechenland, die sowohl ihre fachlichen als auch ihre interkulturellen Kompetenzen bereicherten. Die Zeit auf Kreta ermöglichte es den Auszubildenden, beruflich und persönlich zu wachsen, indem sie neue Arbeitsweisen und eine andere Kultur kennenlernten – wertvolle Erfahrungen für ihre zukünftige berufliche Laufbahn.
Gruppe der Berufsschüler ist zum Praktikum angekommen.
Wien und Heraklion 26. März – 09. April 2024
Praktikum für angehende Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA)
Die Ludwigs-Apotheke in Wien und Apotheken in Heraklion, Kreta, boten auch in diesem Jahr wieder wertvolle Praktikumsmöglichkeiten für angehende Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) aus dem Bildungswerk für Gesundheitsberufe e.V. Erfurt.
In Wien erhielten die Auszubildenden umfassende Einblicke in den Alltag einer modernen Apotheke. Sie sammelten praktische Erfahrungen in der Kundenberatung, der Rezeptprüfung und der Herstellung von Arzneimitteln. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Apothekenteam verbesserten sie ihre Fähigkeiten in der Kundenbetreuung und in der Anwendung gesetzlicher Vorschriften.
In Heraklion lernten die Auszubildenden die Abläufe und Beratungsprozesse in griechischen Apotheken kennen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Vergleich der Apothekenstrukturen in Griechenland und Deutschland, insbesondere bei der Herstellung von Arzneimitteln vor Ort. Zur Reflexion und Dokumentation ihrer Erfahrungen nutzten die Auszubildenden ein digitales Praktikumstagebuch.
Diese praxisnahen Einblicke bereiteten die Teilnehmenden optimal auf ihre zukünftige berufliche Laufbahn im PTA-Bereich vor.
Praktikumsort: Apotheke in Wien
Erfurt 14. Dezember 2023 – 13. Februar 2024
Praktikum angehender Bäckerinnen aus Lemberg, Ukraine
Die ersten Praktikantinnen – angehende Bäckerinnen vom College für Lebensmitteltechnologie in Lemberg (Lviv), Ukraine – absolvierten ihr zweimonatiges Praktikum vom 14. Dezember 2023 bis 13. Februar 2024 in der Landbäckerei Thieme. Während ihres Aufenthalts erhielten sie umfassende Einblicke in die Abläufe einer traditionellen deutschen Bäckerei und konnten das theoretische Wissen, das sie an ihrem College erworben hatten, praktisch anwenden und erweitern.
Im Rahmen des Praktikums waren die Praktikantinnen aktiv in alle Produktionsschritte eingebunden – von der Teigzubereitung über das Formen und Backen der Brote und Backwaren bis hin zur Endabnahme und Qualitätskontrolle. Sie erlernten traditionelle deutsche Backtechniken und hatten die Möglichkeit, diese mit den Methoden aus ihrer Heimat zu vergleichen. Zudem gewannen sie Einblicke in moderne Technologien und in die Einhaltung der deutschen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.
Durch die tägliche Zusammenarbeit mit den Fachkräften der Bäckerei verbesserten die Praktikantinnen nicht nur ihre handwerklichen Fähigkeiten, sondern auch ihre Deutschkenntnisse. Diese praktische Erfahrung wird ihre berufliche Entwicklung nachhaltig fördern und ihr interkulturelles Verständnis vertiefen.
Am Ende des Praktikums erhielten die Praktikantinnen ein zweisprachiges Praktikumszeugnis (in Deutsch und Ukrainisch), das als offizieller Nachweis in der Ukraine anerkannt wird. Der Austausch war für beide Seiten eine bereichernde Erfahrung und stärkte die internationale Zusammenarbeit im Bildungsbereich.
Die zukünftigen Bäckerinnen: die Praktikantinnen aus der Ukraine, Frau Mirka und Frau Pundor.
Erfurt 14. Dezember 2023
Gründung des Internationalen Zentrums für berufliche Kompetenz im Bereich Bäckerei/Konditorei
Von Links: Frau Sklarchuk, Herr Thieme, Herr Bitter, Frau Hrytsyshyn – Gründungsteam.
Mit der Unterzeichnung zur Gründung des Internationalen Zentrums für berufliche Kompetenz im Bereich Bäckerei/Konditorei im Rahmen des Projektes "MobiT(h)ür" wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Dieses Zentrum dient der Förderung von Fähigkeiten und Kenntnissen in der Bäckerei- und Konditoreibranche und stärkt gleichzeitig die internationale Zusammenarbeit und den kulturellen Austausch zwischen verschiedenen Ländern.
Durch die Vernetzung von Wissen und Erfahrungen aus Deutschland, Frankreich und der Ukraine wird das Zentrum dazu beitragen, die Qualität und Innovationskraft in dieser Branche erheblich zu steigern. Ziel ist es, neue Impulse zu setzen und Fachkräften aus unterschiedlichen Ländern den Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung zu ermöglichen.
Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit unseren ukrainischen Partnern und sind zuversichtlich, dass diese Initiative einen bedeutenden Beitrag zur Förderung der beruflichen Kompetenz im Bäckerei- und Konditoreiwesen leisten wird. Gleichzeitig wird sie zur Stärkung internationaler Beziehungen und zur Weiterentwicklung der Branche beitragen.
Vicenza, Italien November 2023 – Januar 2024
65-tägiges Praktikum im Bereich Physiotherapie
Ein weiteres Kapitel auf der beruflichen Reise der Berufsschüler im Bereich Physiotherapie führt sie nach Vicenza, Italien. Im Rahmen eines 65-tägigen Praktikums haben sie die Gelegenheit, ihr theoretisches Wissen zu vertiefen und es in der Praxis anzuwenden.
Die malerische Stadt Vicenza, umgeben von den sanften Hügeln Norditaliens, wird zum Schauplatz ihres Lernens und ihrer praktischen Erfahrungen. Unter der Anleitung erfahrener italienischer Physiotherapeuten tauchen die Auszubildenden tief in den Alltag der Rehabilitationszentren ein. Sie begleiten und unterstützen aktiv den Genesungsprozess der Patienten, während sie neue Techniken und therapeutische Maßnahmen aus einer erweiterten Perspektive kennenlernen. Der Austausch mit den italienischen Fachkräften bereichert ihre Sichtweise auf ihren Beruf und erweitert ihr Verständnis für unterschiedliche Behandlungsansätze.
Dieses Praktikum geht weit über die reine Anwendung physiotherapeutischer Techniken hinaus. Es ermöglicht den Auszubildenden, die Vielfalt der Rehabilitation und Genesung aus verschiedenen kulturellen Blickwinkeln zu erleben. Sie sind nicht nur Beobachter, sondern auch aktive Mitgestalter, die verschiedene Ansätze harmonisch zur Förderung der Gesundheit einsetzen. Der Aufenthalt in Vicenza wird so zu einer wertvollen Erfahrung des Austauschs, des persönlichen Wachstums und der beruflichen Weiterentwicklung.
Nach Abschluss des intensiven 65-tägigen Praktikums kehren die Berufsschüler nicht nur mit erweiterten fachlichen Kompetenzen nach Deutschland zurück, sondern auch mit einem tieferen Verständnis für die interkulturellen Unterschiede, die das Gesundheitswesen in Europa prägen.
Erfurt - Nordhausen 13.11.2023 – 20.01.2024
Praktikum für Auszubildende aus der Ukraine im Südharzklinikum und Seniorenwerk Nordhausen
Es ist mittlerweile eine Tradition, dass das Südharzklinikum und das Seniorenwerk in Nordhausen als Praktikumseinsatzorte für Auszubildende im Bereich Krankenpflege aus der Ukraine dienen. Während ihres Praktikums haben die Auszubildenden die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden und unter professioneller Anleitung wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Die während des Praktikums erworbenen Fähigkeiten sind entscheidend für ihre Vorbereitung auf den Beruf als Krankenschwester nach Abschluss ihrer Ausbildung.
Die enge Zusammenarbeit mit deutschen Fachkräften fördert das interkulturelle Verständnis und bereichert die Auszubildenden nicht nur beruflich, sondern auch persönlich. Diese interkulturellen Erfahrungen tragen zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen bei, die im internationalen Gesundheitswesen von großer Bedeutung sind.
Die Praktikantinnen beginnen ihr Praktikum mit bereits vorhandenen Deutschkenntnissen, die sie im Verlauf ihrer Arbeit kontinuierlich verbessern. Dies stärkt nicht nur ihre sprachliche Kompetenz, sondern bietet ihnen auch Vorteile für ihre zukünftige berufliche Laufbahn.
Nach Abschluss des Praktikums erhalten die Berufsschüler offizielle Praktikumszeugnisse, die als Nachweise für das Vordiplomspraktikum am College in der Ukraine anerkannt werden. Der Konsortialleiter ThAEP hat im Vorfeld alle notwendigen Unterlagen vorbereitet und Vereinbarungen mit dem College getroffen, um eine reibungslose Anerkennung sicherzustellen.
Vicenza, Italien 08. November – 01. Dezember 2023 und 09. Dezember – 18. Dezember 2023
Praktika im Bereich Physiotherapie und Erziehung
Im November und Dezember 2023 absolvierten Berufsschüler der Ludwig-Fresenius-Schulen am Standort Herten Praktika im Bereich Physiotherapie und Erziehung beim EUROCULTURA in Vicenza, Italien.
Während des dreiwöchigen Praktikums im Bereich Physiotherapie konnten die Auszubildenden wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und ihre theoretischen Kenntnisse anwenden. Sie lernten verschiedene physiotherapeutische Techniken und Behandlungsansätze kennen und verglichen diese mit den Methoden, die in Deutschland verwendet werden. Besonderes Augenmerk lag auf Rehabilitationsmaßnahmen und der Arbeit mit verschiedenen Patientengruppen. Die enge Zusammenarbeit mit italienischen Fachkräften förderte nicht nur ihre fachlichen Fähigkeiten, sondern auch ihre interkulturelle Kompetenz, was die berufliche und persönliche Entwicklung der Teilnehmenden bereicherte.
Im Rahmen des einwöchigen Praktikums standen praktische Anwendungen physiotherapeutischer Fähigkeiten und der intensive Austausch über therapeutische Ansätze im Mittelpunkt. Unter Anleitung erfahrener Physiotherapeuten arbeiteten die Auszubildenden aktiv an der Betreuung von Patienten mit und vertieften dabei ihre beruflichen Kompetenzen.
Das dritte einwöchige Praktikum bot den Auszubildenden die besondere Gelegenheit, die italienische Frühpädagogik und Kinderbetreuung kennenzulernen. Im Mittelpunkt standen praktische pädagogische Fertigkeiten und der Austausch über pädagogische Konzepte. Die Auszubildenden arbeiteten unter der Anleitung erfahrener Erzieher aktiv in der Betreuung von Kindern mit, was ihre pädagogischen Fähigkeiten und interkulturelle Kompetenz im Umgang mit Kindern und Kollegen aus einem anderen Kulturkreis stärkte.
Nach Abschluss dieser bereichernden Praktika erhielten die Berufsschüler die, die ihre Teilnahme und die erworbenen Kompetenzen offiziell bescheinigten.
Erfurt 13-16. Dezember 2023
Schulung zum Thema „Entwicklung der Europäischen Werte und Einbeziehung von Projektpartnern aus Drittstaaten (hier Ukraine) in den Dialogprozess“
Die europäischen Wertvorstellungen geben Orientierung und bilden das Fundament einer vielfältigen und lebenswerten EU-Wertegemeinschaft. Ein gemeinsames Werteverständnis ist entscheidend und erfordert einen offenen Dialog, der von einem tiefen Interesse für die gegenseitigen Wünsche und Erwartungen geprägt ist.
Die Schulung, die wir durchgeführt haben, widmete sich einer breiten Palette von Themen, die für die Entwicklung und Förderung der Europäischen Werte von großer Bedeutung sind. Hierzu gehören Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Pluralismus, Toleranz und Solidarität. Zudem haben wir die historische Entwicklung dieser Werte in Europa beleuchtet, um ein tieferes Verständnis für ihren Ursprung und ihre Bedeutung zu vermitteln.
Die Gestaltung der Schulung erfolgte in einem interaktiven Format, wobei Präsentationen und Gruppendiskussionen als bewährte Methoden eingesetzt wurden. Dies ermöglichte den Teilnehmern, aktiv an der Diskussion teilzunehmen, Fragen zu stellen und ihre eigenen Erfahrungen und Standpunkte einzubringen.
Unsere Zielgruppe für diese Schulung war das Führungspersonal der beruflichen Einrichtungen. Diese Auswahl unterstreicht die Bedeutung, die wir der Verbreitung und Umsetzung der Europäischen Werte in Bildungseinrichtungen beimessen. Indem wir das Führungspersonal schulen, stärken wir ihre Fähigkeit, diese Werte in ihren Organisationen zu fördern und somit einen positiven Einfluss auf die nächste Generation von Fachkräften und Bürgern in Europa auszuüben. Wir sind stolz darauf, einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser wichtigen Werte geleistet zu haben.
Vicenza, Italien 03. September – 29. September 2023
Praktikum im Bereich Ergotherapie
Die Berufsschüler der Ludwig Fresenius Berufsschulen erhielten die Gelegenheit, ein vierwöchiges Praktikum im Bereich Ergotherapie in Italien zu absolvieren. Vom 03.09. bis 29.09.2024 tauchten die Auszubildenden in die italienische Ergotherapiepraxis ein und erhielten tiefe Einblicke in die therapeutischen Prozesse eines anderen Landes. Sie lernten nicht nur verschiedene ergotherapeutische Techniken und Behandlungsmethoden kennen, sondern nahmen auch aktiv an der Patientenbetreuung teil. Dabei bot sich ihnen die Möglichkeit, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der deutschen und italienischen Arbeitsweise zu reflektieren und voneinander zu lernen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Anwendung von Rehabilitations- und Präventionstechniken unter fachkundiger Anleitung erfahrener italienischer Ergotherapeuten. Diese praxisorientierte Ausbildung ermöglichte es den Auszubildenden, ihre fachlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und ihre interkulturellen Kompetenzen zu erweitern. Die direkte Arbeit mit Patienten und die Einblicke in das italienische Gesundheitssystem bereicherten ihre berufliche und persönliche Entwicklung nachhaltig.
Nach Abschluss des Praktikums erhielten die Berufsschüler Praktikumszertifikate, die ihre Teilnahme und die erworbenen Kompetenzen offiziell bestätigten und ihnen auf ihrem beruflichen Weg von Nutzen sein werden.
Estland 14–20. Mai 2023
Die SchülerInnen der Gärtnerklassen 21.2 sowie 21.3 haben im Mai die Möglichkeit in Estland am „Noor Meister“ (Junge Meister) – Wettkampf teilzunehmen. Bei diesem Wettkampf konnten die TeilnehmerInnen ihre praktischen Fähigkeiten beim Bau einer Versickerungsmulde unter Beweis stellen.
Innerhalb von zwei Tagen entstand ein Bauwerk, bestehend aus einer Natursteinmauer, Pflaster- sowie Pflanzflächen und einer eigens angefertigten Holzbrücke.
Thore Walther und Fabian Stadie haben sich gegenüber den anderen fünf Teams erfolgreich durchsetzen können und belegten nach Punkten den 1. Platz! Leider wurden nur die estnischen TN in dieser Landesmeisterschaft mit tollen Preisen ausgezeichnet.
Neben den Wettkampftagen besuchten die SchülerInnen das Hochmoor sowie die zweitgrößte Stadt Tartu.
Besuch des Hochmoors
Von links nach rechts: Frau Hoffmann (Begleitperson), Thore W., Sarah S., Eleonora W., Fabian (Wettkampfteilnehmer)
Thohe und Fabian beim Fertigstellen der Baustelle Eleonora beim Bau der Holzbrücke
Ergebnis beider Teams der fertiggestellten Baustelle
Thüringen März–April 2023
Erfolgreiches Praktikum der ukrainischen Lernenden aus dem medizinischen College Ivano-Frankivsk im Kreiskrankenhaus Greiz- Ronneburg und im Südharzklinikum Nordhausen.
Die 9 ukrainischen Lernenden nahmen erfolgreich teil beim Kurzzeit Mobilität März-April 2023 in Thüringen.
Die Teilnehmer der Mobilität im Krankenhaus Greiz-Ronneburg.
Thüringen 10–17. Dezember 2022
Delegation aus der Westukraine besuchte Thüringen vom 10. bis 17. Dezember 2022 im Rahmen der Mobilitätsaktivitäten.
Die Direktoren unserer Partner- Colleges (Berufsausbildung) aus Lviv, Ivano-Frankivsk und Rohatyn besuchten Einsatzorte ihrer Berufsschüler in Nordhausen, Crawinkel, Oberhof, Heyerode und Mühlhausen. Sie informierten sich über die Einsatzbedingungen und vereinbarten weitere Einsatzzeiten.
Darüber hinaus nahmen sie teil beim Kurzmobilität in der Thematik Digitalisierung der Ausbildung.
Die Teilnehmer an der Mobilität in Räumlichkeiten ThAEP e.V.
Wien 23.Oktober–06. November 2022
Mit guter Vorbereitung den Erfolg sichern.
Der Einsatz von 5 weiteren Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) wäre vom 23.10.-06.11.2022 in österreichischen Apotheken möglich. Das Bildungswerk kümmert sich außerdem um Versicherungen, die österreichischen Kooperationspartner sollten die Arbeitsplätze und Unterkünfte organisieren.
Erfurt 26. September 2022
Am 26.09.2022 fand ein Online- Meeting der Leitung des Projektes -Thüringer Agentur für Europäische Programme e.V. und medizinisches Fach-Colleges Ivano- Frankivsk, Ukraine statt. Besprochen wurden - die Praktika der Berufsschüler in medizinischen Einrichtungen Deutschland unter den Bedingungen des Krieges in Ukraine und mögliche zukünftige Projektideen, wie der virtuelle Medizin-Campus, der den Rahmen der beruflichen Ausbildung unterstützen soll.
Polen 21–23. September 2022
Netzwerker aus Überzeugung - Internationalisierung in den Berufsschulen.
Seit 2016 berät die Thüringer Agentur für Europäische Programme e.V. (ThAEP)Berufsschulen zum EU-Bildungsprogramm Erasmus+.
ThAEP leitet das Konsortium „MobiT(h)ür, welches für die gesamte Programmperiode 2021-2027 unter der Nummer 2021-1-DE02-KA121-VET-000004861 akkreditiert ist. Neben einem Multiplikatoren-Netzwerk in Thüringen pflegt der Verein auch bundes- und europaweite Kontakte, um das Thema Internationalisierung in den Berufsschulen voranzubringen.
Jüngstes Beispiel war die Mobilitäten vorbereitende Reise vom 21.-23.09.2022 nach Ostrów Wielkopolski, eine Kreisstadt und Hauptort der gleichnamigen Gemeinde und des Kreises im südöstlichen Teil der polnischen Woiwodschaft Großpolen. Entscheidend ist dabei, dass die Angebote der Berufsbildung praxis- und handlungsorientiert sind und sich kontinuierlich weiterentwickeln. Gemeinsam mit der Handwerkskamme Südthüringen wurde die Reise vorbereitet und durchgeführt. Der ThAEP- Verein setzt in seiner Arbeit vor allem auf die Zusammenarbeit mit Partnern, in diesem Fall mit zwei Berufsschulen in Ostrow- ZSU (Zespol Szkol Uslugowych) und ZSE (Zespol Szkol Ekonomicznych).
Die Ausbildungsräume in dem Zespol Szkol Uslugowych.
Griechenland April 2022
Erfolgreiche Mobilitäten unseres Konsortiums.
Die Attraktivität der Gesundheitsberufe durch Auslandsaufenthalte stärken - Warum die Thüringer Agentur für Europäische Programme gemeinsam mit dem Bildungswerk für Gesundheitsberufe Erfurt für ihre Azubis Auslandspraktika organisiert.
Griechenland oder Österreich: die Schulleiterin Dr. Michaela Tamme schickt ihre Schülerinnen und Schüler weit in Europa, damit sie möglichst viel lernen können in ihrem Beruf – und fürs Leben. Die Thüringer Agentur für Europäische Programme e.V. und das Bildungswerk für Gesundheitsberufe Erfurt organisieren das Auslandspraktika für ihre Auszubildenden. Finanziell unterstützt werden sie dabei von ERASMUS+ Mobilität Programm.
Teilnehmer bei der Mobilität
Wenn ein Teil der Berufsausbildung im Ausland realisiert wird, gewinnen die Azubis neue fachliche Kompetenzen und berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse – eine ideale Vorbereitung auf den internationalen Arbeitsmarkt!
Gleichzeitig wird die Attraktivität von Berufsschule und Arbeitsplatz gestärkt.
Die Azubis kommen motiviert mit neuen Kenntnissen zurück und sind in vielfältigen Bereichen einsetzbar. Ein Auslandspraktikum stärkt Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Offenheit und Belastbarkeit. Der Aufenthalt in einem anderen Land kann besondere Fachkenntnisse oder seltene Techniken vermitteln. Nicht zuletzt sind Auslandsaufenthalte ein Vorteil im Wettbewerb um qualifizierte Auszubildende.
Thüringen 9–10. Dezember 2021
Start des ERASMUS+ Mobilitätsprojektes.
In allen Bildungsbereichen, die das europäische Programm Erasmus+ in seiner neuen Periode von 2021 bis 2027 abdeckt, wird künftig eine Akkreditierung zum zentralen Zugangsinstrument zu europäischen Fördermitteln für die Auslandsmobilität stattfinden.
Dafür ist das einzige Konsortium „MobiT(h)ür“ in Thüringen, unter der Leitung der Thüringer Agentur für Europäische Programme, ins Leben gerufen und für die Periode 2021-2027 im Programm ERASMUS+ akkreditiert. Unser Konsortium besteht aus zehn Mitgliedern aus Thüringen.
Die Akkreditierung gibt Einrichtungen der Berufsbildung einen Rahmen für die Einbettung von Mobilitätsaktivitäten in die eigene Organisationsentwicklung und schafft langfristige Planungssicherheit. Organisationsentwicklung bezieht sich neben der Internationalisierung, dabei auch auf die übergreifenden Ziele des Erasmus+-Programms – insbesondere auf Inklusion, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Partizipation. Das ist ein wichtiger Schritt, damit Auslandsmobilität nicht mehr die Ausnahme ist, sondern zum Normalfall wird, denn Auslandserfahrung ist eine Investition in die Zukunft, die sich für Betriebe und Auszubildende lohnt.
Vom 09.-10.12.2021 fand das Kick-off-Meeting zum Start der Akkreditierung in Räumlichkeiten des Konsortium Mitgliedes- Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Rohr-Kloster statt. Das BTZ-Rohr-Kloster als organisatorischer Bestandteil und Bildungsdienstleister der Handwerkskammer Südthüringen ist heute eines der größten, modernsten und innovativsten Berufsbildungszentren des Handwerks in Deutschland.
Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, bei einer Führung das BTZ kennen zu lernen und waren von dessen Möglichkeiten in der Ausbildung begeistert.
Außer den Konsortiumsmitgliedern nahmen die Einrichtungen aus dem Partnerstaat Ukraine teil.
Während des Meetings wurde die European Skills Agenda for Sustainable Competitiveness, Social Fairness and Resilience vorgestellt. Diese stellt hinsichtlich Digitalisierung und Berufsbildung fest, dass insbesondere die Verbesserung der Bereitschaft von Berufsausbildungseinrichtungen, einschließlich der Berufsbildungslehrenden, neben der Verbesserung der digitalen Infrastruktur einen bedeutenden Schwerpunkt bei der Digitalisierung darstellt. Dabei wurde klargestellt, dass die Digitalisierung der Berufsausbildung deren Zukunftsfähigkeit sichert. Mehr als 21 Monate Covid 19-Pandemie und die mit den Lockdowns verbundenen Schulschließungen machten und machen deutlich, wie wichtig es ist, dass sowohl Lehrkräfte als auch Lernende mit online Fernunterricht und digital basiertem und pädagogisch angepasstem Homeschooling (Selbstlernen) qualitativ und zielgerichtet umgehen können.
Auf der anderen Seite ergeben sich auch Anforderungen an das Ausbildungspersonal aus der Entwicklung am Arbeitsmarkt hinsichtlich fortschreitender Digitalisierung. Hier hilft die Förderung der Bereitschaft, digitale Technologien in der Ausbildung anzuwenden, auch dabei, Barrieren hinsichtlich von Inhalten abzubauen und somit die Zukunftsfähigkeit der Ausbildung von zwei Seiten zu sichern. Die Teilnehmer des Meetings bemerkten diese Aspekte bei den eigenen Ausbildungsaktivitäten und bei der Kooperation und Netzwerkarbeit mit anderen ausbildenden Einrichtungen.
Die Teilnehmer des Kick-Off Meetings (Das Meeting fand in Masken und unter Einhaltung der 2G+ Regelungen statt, für die Gruppenfotos wurden die Masken kurzfristig entfernt).
Führung der Teilnehmer durch das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Rohr-Kloster.
Besichtigung der innovativen Ausbildungsräumlichkeiten im Hinblick auf die Digitalisierung. Sowie der praktischen Ausbildungsräumlichkeiten, in denen die Auszubildenden die Qualitätssicherung im Bauwesen verinnerlichen.